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Freitag, 20. Januar 2017

Im Dialog geht’s weiter – Langjährig erfolgreiches Familienbewusstsein wird mit dauerhaftem Zertifikat honoriert

Seit 19 Jahren können Arbeitgeber ihre familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik mit Hilfe des audit berufundfamilie (seit 2002 mit dem audit familiengerechte hochschule) strategisch und zukunftsgerichtet gestalten. Über 1.600 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen haben das als mehrstufiges Verfahren angelegte audit bereits erfolgreich durchlaufen. Der stringente Prozess zielt ab auf eine wachsende Selbststeuerung des Themas Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben durch die Organisation.

Den Bedürfnissen der langjährig engagierten Arbeitgeber, deren Zahl stetig zunimmt, entspricht die berufundfamilie Service GmbH jetzt mit einem neuen Verfahren – dem Dialogverfahren. Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, erläutert, was es mit der Neuerung auf sich hat.

Herr Schmitz, es wird zukünftig für langjährig familienbewusste Arbeitgeber ein Zertifikat zum audit berufundfamilie geben, das einen dauerhaften Charakter hat. Eine Innovation bei der berufundfamilie. Was steckt dahinter?

Entscheidend für diese Neuerung ist der hohe Entwicklungsstand, den sich Arbeitgeber im Rahmen des audit-Prozesses über viele Jahre in ihrer familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik erarbeitet haben. Da bei den kontinuierlich aktiven Arbeitgebern eine Verankerung des Engagements in der Unternehmenskultur stattgefunden hat, möchten wir dies mit einem Zertifikat honorieren, das einen dauerhaften Charakter hat.

Wenn es nicht zu wesentlichen Veränderungen in der Organisation oder der Kultur kommt, wird das Zertifikat nicht „in Frage“ gestellt. Allerdings ist es zur Sicherung der Qualität alle drei Jahre mit dem Dialogverfahren zu bestätigen.


audit berufundfamilie bzw. audit familiengerechte hochschule: Die Organisation wächst mit dem audit. Und: Das audit passt sich der Organisation an. (©berufundfamilie Service GmbH)

Warum das Dialogverfahren?  

Für Arbeitgeber, die ihre familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik seit vielen Jahren leben, ist es entscheidend, ihren hohen Entwicklungsstand zu pflegen und in einzelnen ausgesuchten Bereichen das Optimierungspotenzial zu nutzen. Genau hier setzen wir jetzt mit dem Dialogverfahren an. Wenn man so will, entlassen wir die Arbeitgeber in die „familienbewusste Selbständigkeit“ und geben ihnen zum Qualitätserhalt ihres Engagements das Dialogverfahren an die Hand, in dem wir selbstverständlich als Berater weiterhin an ihrer Seite sind. So können sie sicherstellen – gerade auch in Zeiten des Changemanagement – in Sachen Vereinbarkeit am Ball zu bleiben und deren betriebswirtschaftliche Effekte nutzen zu können: geringere Krankheitsquoten, geringere Fehlzeiten usw.

Was ändert sich denn im Vergleich zum bisherigen audit-Prozess und wie sieht das Dialogverfahren aus?

In dem mehrstufigen audit-Verfahren folgen nach der ersten Auditierung wie bisher auch im dreijährigen Turnus zwei Re-Auditierungen. Daran schließt sich jetzt das Dialogverfahren an. Vorher gab es das Sicherungsverfahren, das so oft wie gewünscht wiederholt werden konnte und eine umfangreichere Re-Auditierung darstellte.

Oliver Schmitz, Geschäfstführer der berufundfamilie Service GmbH,
informiert über das Dialogverfahren. (©berufundfamilie Service GmbH)
Im Rahmen des Dialogverfahrens, das also erstmalig nach der Zusammenarbeit von neun Jahren angewendet werden kann, wird dem Arbeitgeber die eigenverantwortliche Steuerung und Gestaltung der Vereinbarkeit überlassen – und das in schlanker und zugleich bedarfsgerechter Form: Das Dialogverfahren besteht u. a. aus der Erfassung der Informationen zur Organisation, ihrer Strukturdaten und Kennzahlen und der Durchführung eines Dialogtags, dessen Format in Absprache mit der Auditorin bzw. dem Auditor individuell wählbar ist. In einem Handlungsprogramm werden die selbst definierten Aufgaben dokumentiert.

Das Dialogverfahren ist in Kooperation mit auditierten Unternehmen, Institutionen und Hochschulen entwickelt worden. Diesen Dialog, der daraus entstanden ist, möchten wir beibehalten und im engen Kontakt bleiben, um hier weitere Angebote zu entwickeln die auch für sehr erfahrene Arbeitgeber attraktiv sind und weiterhin Mehrwerte schaffen.

Dienstag, 22. November 2016

Zertifikatsverleihung in Wien 2016: audit berufundfamilie – auch in Österreich eine Erfolgsgeschichte!



86 Arbeitgeber und Hochschulen für ihr Familienbewusstsein in Österreich ausgezeichnet (©Harald Schlossko)

Am 15. Oktober 2016 überreichte Dr. Sophie Karmasin, Österreichs Bundesministerin für Familien und Jugend, in einer feierlichen Zertifikatsverleihung 86 österreichischen Arbeitgebern das Zertifikat zum Audit berufundfamilie bzw. Audit hochschuleundfamilie.[1] 79 Unternehmen, drei Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen sowie vier Hochschulen erhielten für den stetigen Ausbau ihres familienbewussten Angebots das in Österreich anerkannte Gütezeichen. Bei den Unternehmen reicht die Bandbreite vom Frisörbetrieb über Banken bis hin zu großen Technologieunternehmen.

Im Rahmen der europaweiten Marke „audit workandfamily“ übernimmt in Österreich die Familie und Beruf Management GmbH, als Lizenznehmerin der berufundfamilie Service GmbH, die Erteilung der Zertifikate zum Audit berufundfamilie.

Vorteile im Wettbewerb um die besten Köpfe

Dr. Sophie Karmasin, Österreichs Bundesministerin für
Familien und Jugend (©berufundfamilie Service GmbH)
Demografische Veränderungen und daraus resultierender Fachkräftemangel stellt auch Österreichs Arbeitgeber vor große Herausforderungen. Im Wettbewerb um qualifizierte Beschäftigte haben familienbewusste Arbeitgeber entscheidende Vorteile, das haben auch viele österreichische Arbeitgeber erkannt und sich mit dem Audit berufundfamilie auf den Weg zu einer familienbewussteren Unternehmenskultur gemacht, wie Familienministerin Karmasin betonte: „Es freut mich, dass sich immer mehr Arbeitgeber für den familienfreundlichen Weg entscheiden und auch dabei bleiben. Sie alle haben erkannt, dass Familienfreundlichkeit ein wesentlicher Faktor im Wettbewerb um die besten Köpfe ist, und viele nachhaltige Vorteile bringt.“[2]

Mitwirkung der Beschäftigten maßgeblich

Familienbewusste Führung, flexible Arbeitszeiten, Väterkarenz (Elternzeit für Väter), das sind nur einige der vielen Maßnahmen, die Unternehmen auch in Österreich ergreifen, um sich als zukunftsfähiger Arbeitgeber aufzustellen. Die Maßnahmen entstanden unter aktiver Mitwirkung aller Beteiligten: „Wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Entwicklung der familienfreundlichen Maßnahmen beteiligt sind, wird nur umgesetzt, was auch wirklich gebraucht wird. Fehlinvestitionen können so weitgehend vermieden und die Angebote bedarfsgerecht angepasst werden“, so Bundesministerin Karmasin.[3]
Einer der diesjährigen 86 ausgezeichneten Arbeitgeber:
die dm drogerie markt GmbH
(©berufundfamilie Service GmbH)

Insgesamt 427 Klein-, Mittel- und Großbetriebe sowie Hochschulen haben bereits am Audit teilgenommen. Damit können derzeit 290.000 Beschäftigte und rund 166.000 Studierende von den familienbewussten Angeboten profitieren.










Das Video zur Veranstaltung ist abrufbar unter: http://www.familieundberuf.at/leistungen/massgeschneiderte-audits/audit-berufundfamilie/zertifikatsverleihungen/



1 Die Schreibweise weicht von der in Deutschland verwendeten Schreibweise (audit berufundfamilie…) ab.

2,3 Pressemitteilung „Staatliches Gütezeichen für mehr Familienfreundlichkeit an 86 Arbeitgeber, Hochschulen sowie Gesundheits- und Pflegeinstitutionen verliehen“, 15.11.2016, http://www.familieundberuf.at/presse/newsarchiv/detail/article/staatliches-guetezeichen-fuer-mehr-familienfreundlichkeit-an-86-arbeitgeber-hochschulen-sowie-gesun/


Mittwoch, 26. Oktober 2016

Vereinbarkeit in Zahlen – Heute: Von A wie „Alternde Belegschaft“ bis Z wie „Zukunft Personal 2016“



Der Stand der berufundfamilie Service GmbH auf der Zukunft Personal 2016 (©berufundfamilie Service GmbH)


 

Alternde Belegschaft


Für 65 % der Beschäftigten ist die Bindung von älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entscheidend für den Unternehmenserfolg.

Allerdings denken 51 % der Beschäftigten, dass sich die Beschäftigungsmöglichkeiten für Ältere in den kommenden fünf Jahren verbessern werden.

Randstad, Arbeitsbarometer Q2/2016, Juli 2016
http://www.randstad.de/ueber-randstad/presse-und-aktuelles/pressemitteilungen-und-aktuelles/pm-2016-07-27-wirtschaftsfaktor-demografie-personalstrategien-fur-altere-mitarbeiter-fehlen-1.633216



Betriebsklima


Für 62 % der Europäer ist das Betriebsklima entscheidend dafür, ob sie einen Job annehmen oder nicht.

Die deutschen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmerinnen finden zu 59,8 % das Betriebsklima ausschlaggebend. Für 57 % ist das Interesse an der Tätigkeit, für 53,9 % eine angemessene Entlohnung und für 44,6 % die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben wichtig.

Marketagent.com, Betriebsklima, Oktober 2016
http://www.wuv.de/karriere_job/betriebsklima_schlaegt_gehaltsscheck




Virtuelle Arbeitsplätze


Die Hälfte der Unternehmen in Deutschland plant bis Ende 2017, virtuelle Arbeitsplätze aus der Public Cloud bereitzustellen.

55 % der Arbeitgeber halten die Sicherheit in den kommenden zwei Jahren für die wichtigste Anforderung in der Unternehmens-IT. Am zweitwichtigsten finden sie mit 35 % das Thema Modernisierung des Arbeitsplatzes.

IT-Analyseunternehmen IDC, Advanced Workplace Strategies in Deutschland 2016, Juli 2016
http://idc.de/de/ueber-idc/press-center/63983-idc-studie-jedes-zweite-unternehmen-in-deutschland-will-2017-virtuelle-it-arbeitsplatze-aus-der-public-cloud-bereitstellen




Wechselwunsch


Derzeit möchten 34 % der Beschäftigten ihren Arbeitgeber verlassen. Am unzufriedensten sind sie vor allem mit ihrer Work-Life-Balance. Im weltweiten Durchschnitt liegt der Wechselwunsch bei 42 %.

CEB, Global Talent Monitor 2016, September 2016
https://www.cebglobal.com/top-insights/global-talent-monitor/germany.html?referrerTitle=Germany%20Talent%20Trends&referrerContentType=indexpage&referrerComponentName=External%20List%20-%20Temporary




Zukunft Personal 2016


Mit 732 Ausstellern verzeichnete die diesjährige Messe Zukunft Personal (vom 18. bis 20.10.2016 in der Kölnmesse) einen Ausstellerrekord.

Mit 16.940 Personalverantwortlichen, Führungskräften und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Personalabteilungen kamen 11 % mehr Besucher als im Vorjahr.


Familienbewusstsein ins Bild gesetzt (©berufundfamilie Service GmbH)
Entsprechend gut frequentiert war auch der Stand der berufundfamilie Service GmbH. Hier konnten sich die Interessierten nicht nur inhaltlich ein Bild von einer zukunftsfähigen familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik machen. Dank Tuncay Erol erhielten sie zudem ihre ganz persönliche Karikatur.