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Donnerstag, 8. Dezember 2016

Schulfreier Buß-und Bettag: Für Beschäftigte der Versicherungskammer Bayern kein Problem



Angebot auf dem Kindertag der Versicherungskammer Bayern: die Bastelaktion (©VK Bayern)

Buß- und Bettag
2016 in Bayern: ein schulfreier Tag für das Kind, aber ein ganz normaler Arbeitstag für Mutter oder Vater. Im Wissen um die Kinderbetreuungsprobleme ihrer Beschäftigten startete die Versicherungskammer Bayern (VKB) eine besondere Aktion: den Kindertag am 16. November 2016.

Rund 170 Kinder von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern waren Gast in dem Versicherungsunternehmen am Standort München Giesing. Während die Eltern arbeiteten, spielten die Kinder bis in den Nachmittag hinein. Nebenbei lernten sie den Arbeitsplatz der Eltern kennen.

Lehrreiches Programm für Kinder – wertvolle Arbeitszeit für Eltern


Bei dem Tagesprogramm wurde an Kinder jeden Alters und auch an deren unterschiedliche Interessen gedacht. Die Youngsters konnten beispielsweise einem echten Roboter begegnen. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zeigte, wie sich die Kinder beim Schwimmen und Eislaufen richtig verhalten. Die Freiwillige Feuerwehr lud zur Teilnahme an einer Rettungsaktion im Treppenhaus der Versicherungskammer ein. Darüber hinaus konnten die Kinder Theater spielen, Filme schauen, Fotografieren und sich auch sportlich betätigen. Unter Aufsicht des Alpenvereins konnten die Kinder beispielsweise das Balancieren auf einer Slackline ausprobieren.

Begeistert zeigte sich von diesem familienbewussten Angebot nicht nur Mitarbeiterin Antje Wennemuth: „Dass ich meine Tochter einfach mit in die Firma bringen kann, entspannt die Familienlogistik enorm. Ich weiß sie gut aufgehoben und kann mich auf meinen Job konzentrieren“.

Familienbewusste Maßnahmenvielfalt


Die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben ist ein zentraler Baustein der nachhaltig angelegten Personalstrategie der Versicherungskammer Bayern. Sie trägt seit 2009 das Zertifikat zum audit berufundfamilie. Zu ihrem familien- und lebensphasenbewussten Angebot zählen:

  • Arbeitszeitflexibilisierung u. a. durch Verzicht auf „Kernzeiten“. Möglich sind ganze Gleittage und die Anpassung des Arbeitszeitverhaltens an die Arbeitsmenge.
  • Arbeitsbefreiung bei Erkrankung von Kleinkindern bei voller Lohnfortzahlung
  • Mobiles Arbeiten und Home-Office möglich
  • Kindertagesstätte „Denk mit! Zwerge“ mit 72 Plätzen und Vorbelegungsrecht für Kinder der Beschäftigten sowie Zuschuss zur Verpflegung der Kleinkinder durch die VKB
  • Kindergarten „Königin des Friedens“ mit 15 Plätzen und Notfallbetreuung
  • pme-Familienservice: Vermittlung von Kinderbetreuung oder Hilfe bei Pflegesituationen
  • Nachhilfeunterstützung für Mitarbeiterkinder bundesweit möglich 
  • Essen-to-go: Mahlzeiten zum Mitnehmen, die von der VKB stark subventioniert sind

Dienstag, 1. November 2016

Feiertag und so manch einer arbeitet trotzdem


Feiertage sind was Feines – zumindest für die meisten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer: Ausschlafen, etwas mit der Familie und/ oder Freunden unternehmen oder in ein benachbartes Bundesland zum Shoppen fahren. Aha, benachbartes Bundesland… Ja, nicht alle Bundesbürgerinnen und -bürger kommen in den Genuss jeden Feiertags. Allerheiligen ist so einer dieser Feiertage, an dem zum Beispiel wir hier in Hessen wie gewohnt unserem Arbeitsalltag nachgehen. Vielleicht begegnen wir in der Mittagspause einigen Rheinland-Pfälzern, die zum Einkauf in die Stadt gekommen sind. Es sei ihnen gegönnt, ebenso wie allen in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen und im Saarland Erwerbstätigen.

Ausnahmen – damit’s funktioniert 

Arbeiten am Feiertag? Viele dürfen die nicht, einige müssen.
(©Death to Stock)
Betrachten wir mal die andere Seite: Was ist eigentlich, wenn jemand an einem Feiertag arbeiten möchte, etwa um sich mit Kunden oder Partnern in einem „arbeitenden“ Bundesland zu treffen oder um sonst wie in einem Projekt voranzukommen?

Die eindeutige gesetzliche Regelung in den §§ 9 bis 13 Arbeitszeitgesetz bremst den Ansporn schnell aus. Diese besagt, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer an Sonn- und Feiertagen von 0 bis 24 Uhr nicht beschäftigt werden dürfen. Eine Ausnahme bilden bestimmte Berufsgruppen und Beschäftigungsfelder wie etwa die Feuerwehr, die Polizei, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und der Not- und Rettungsdienst. Gearbeitet wird auch bei Verkehrs- sowie Energie- und Wasserversorgungsbetrieben. Und damit man am Feiertag auch einen Kaffee trinken gehen kann, steht das Personal in der Gastronomie parat. Die Liste der Ausnahmen ist noch um einiges länger und sie zeigt: Wenn die Dinge funktionieren sollen, kommt so manch einer auch an Feiertagen nicht um die Arbeit herum.