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Freitag, 19. August 2016

Dirty-Dancing-Tag (21.08.2016): Gesundheitsmanagement auf dem Parkett



Am 21. August feiert die Welt den Dirty-Dancing-Tag. Man könnte jetzt mit ein wenig Ignoranz einfach nur sagen: „Es gibt’s nichts, was es nicht gibt.“ Wir schlagen stattdessen eine – zugebenermaßen mutige – Brücke von dem Gedenktag, der an die Premiere des umstrittenen Kultstreifens im Jahr 1987 erinnert, zum betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM). Denn: Tanzen fördert das Wohlbefinden. Das können Arbeitgeber nutzen, wie uns Praxisbeispiele von Arbeitgebern zeigen, die das Zertifikat zum audit berufundfamilie bzw. audit familiengerechte hochschule tragen.

Tanzen hat umfangreiche positive Effekte: Es trainiert verschiedene Muskelgruppen und trägt dank der stärkeren Durchblutung von Bändern und Sehnen zu einem besseren Schutz der Gelenke bei. Und auch unser Gehirn hat etwas von der rhythmischen Bewegung: Tanzen bedarf einiger Koordination und Konzentration, wodurch die Gehirnwinden mehr durchblutet werden und sich neue Synapsen bilden. Außerdem ist Tanzen in der Gruppe gesellig und macht glücklich. Zumindest ist der gemeinsame Tanz Ausdruck sozialen Verhaltens und kann das Wir-Gefühl stärken. Die durch die Bewegung angeregte Ausschüttung des Glückshormons Serotonin fördert das emotionale Wohlbefinden zusätzlich.

Bewegung und Tanz ist nicht nur etwas für die Jugend. Beschäftigte jeden Alters können von einem
entsprechenden Angebot im betrieblichen Gesundheitsmanagement profitieren. (©Death to Stock)


Betrieblich das Tanzbein schwingen

Der Tanz hat Einzug gehalten in das familien- und lebensphasenbewusste Angebot von Arbeitgebern. Hier ein paar Beispiele aus dem Kreis unserer zertifizierten Unternehmen und Hochschulen.

„Fit durch Tanzen“, „Jazzdance“ und „Aerobic“ – das sind drei Angebote der Zentraleinrichtung Hochschulsport (ZEH) an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. Zu der umfangreichen, kostengünstigen Auswahl an Sportangeboten für Studierende zählt außerdem Schwimmen, Yoga und Walking.

Die Stadtwerke Münster GmbH setzt im Rahmen ihres breiten Angebotsspektrums an gesundheitsfördernden Maßnahmen u. a. auf Betriebssportgruppen. Die spielen nicht nur Fuß- und Volleyball, es gibt auch eine Tanzgruppe.

Die Weleda AG bietet im Rahmen ihres betrieblichen Gesundheitsmanagements diverse Formate zu Resilienz und „Gesundes Leben im Blick“ an, z. B. Eurythmie sowie Yoga, Laufen und Achtsamkeitstrainings.

Ganz kreativ geht es im Café Profil der Evangelischen Landeskirche in Baden zu, das immer im August geöffnet hat. In der Mittagszeit wird das Programm im Café Profil von den Beschäftigten gestaltet. Es wird z. B. gemeinsam gegrillt, es gibt informative Beiträge zu den Themen Reisen und Gesundheit – und Tanzen steht auch auf dem grenzenlosen Programm.

Wir würden uns freuen, wenn sich andere Arbeitgeber von den Beispielen inspirieren lassen. Mit den Beschäftigten also drauflos tanzen – es muss ja nicht gleich „Dirty Dancing“ sein.

Donnerstag, 16. Juni 2016

Das etwas andere betriebliche Gesundheitsmanagement – Die berufundfamilie beim weltgrößten Firmenlauf


Familienbewusst am Start: die berufundfamilie Service GmbH
(©berufundfamilie Service GmbH)

Teamgeist, Kommunikation, Kollegialität, Fairness – das will der J.P. Morgan-Lauf, der auch als größter Firmenlauf der Welt bezeichnet wird, unterstützen. Fast schon zweitrangig ist bei der Frankfurter Kultveranstaltung das Ziel Gesundheitsförderung. Wir haben alle Zeichen auf „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ gesetzt und sind gestern (15. Juni 2016) auf die 5,6 km lange Strecke gegangen.
Das 7-köpfige Laufteam der berufundfamilie Service GmbH (©berufundfamilie Service GmbH)

Die berufundfamilie am Start
Startbereich des J.P. Morgan-Lauf
(©berufundfamilie Service GmbH)

Mit den über 68.000 Läufern aus 2.600 Firmen gingen sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der berufundfamilie Service GmbH ins Rennen. Über unsere Laufzeiten wollen wir hier nicht
Peace und betriebliches
Gesundheitsmanagement
(©berufundfamilie Service GmbH)
sprechen. Nicht, dass diese nicht konkurrenzfähig wären. Uns ist aber wichtiger: die positive Stimmung und unser Beitrag zum
betrieblichen Gesundheitsmanagement.
Zum guten Zweck haben wir mit der Teilnahme zudem beigetragen: 1,80 EUR des Startgeldes eines Läufers kommt der Stiftung Deutsche Sporthilfe zu Gute. J.P. Morgan Deutschland verdoppelt den Betrag und kommt damit in diesem Jahr auf eine Spendensumme von 245.500 EUR.

Ein Ziel des Laufs: Gesundheitsförderung
(©berufundfamilie Service GmbH)


Wir haben uns bis jetzt dem J.P. Morgan-Lauf angeschlossen. Vielleicht kommt ja noch eine eigene Laufgruppe…