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Montag, 15. August 2016

Manic Monday? Mit Vereinbarkeit motivierter in die Arbeitswoche starten


Vereinbarkeit anheften und Beschäftigte motivieren (©berufundfamilie Service GmbH, Marcel Coker)
Montagsfrust, Monday Blues, Manic Monday – der Start in die Arbeitswoche ist bei den meisten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern unbeliebt. Laut der Studie „Arbeitsmotivation 2016“[1] beginnen 85 % der Beschäftigten den Montag mit schlechter Laune. Um wieder Schwung aufzunehmen, hören 31 % der Beschäftigten ihren Lieblingssong, bei 24 % hilft das Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen. Und für 57 % geht nichts ohne eine Tasse Kaffee oder Tee.

An den Ursachen arbeiten – Vereinbarkeit fördern


Das nennt man wohl „Symptome kurieren“. Dabei ließe sich sicherlich etwas an den Ursachen beheben. Denn: Die Studie zeigt auch, wodurch sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motivieren lassen. Vereinbarkeitsaspekte pushen Beschäftigte demnach. Für 64 % der Beschäftigten sind flexible Arbeitszeiten ein Motivationsfaktor. Gleitzeit oder auch ein Arbeitzszeitkonto geben ihnen nicht nur Freiheiten in der Arbeitsgestaltung, das Angebot ist auch ein Ausdruck von Vertrauen. Die Möglichkeit, ein Sabbatical oder eine längere Auszeit nehmen zu können, motiviert 17 %. In der Arbeitsorganisation wird von 43 % der Beschäftigten viel Teamarbeit begrüßt. Und betriebliches Gesundheitsmanagement wirkt bei 42 % motivierend.

Interessant ist auch, dass für 81 % der Beschäftigten die technische Ausstattung ein Motivationsfaktor ist. 45 % ist ein moderner Computer wichtig, 42 % wünschen sich im gesamten Unternehmen WLAN und für 36 % sind kluge, leicht zu bedienende Softwarelösungen ausschlaggebend.


[1] Manpower GmbH & Co. KG, Studie Arbeitsmotivation 2016