Posts mit dem Label Väter werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Väter werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 3. März 2017

Vereinbarkeit in Zahlen: Heute in Sachen „A“



Arbeitswelt und Vereinbarkeit: aktuelle Stichwörter und Zahlen (©berufundfamilie Service GmbH)

 

 

Aufteilung der Erwerbsarbeit


4 von 10 Vätern wünschen sich eine (annähernd) egalitäre Aufteilung der Erwerbsarbeit.

BMFSFJ/ WZB, („Betriebliche Gelingensbedingungen einer partnerschaftlichen Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit“ (Partnerschaftliche Vereinbarkeit – Die Rolle der Betriebe), Januar 2017
https://www.bmfsfj.de/blob/113574/3cd29d24646edd89dd142af44c28e47b/mff-sonderausgabe-vereinbarkeit-data.pdf




Arbeitsplätze öfter unbesetzt


50 % der offenen Stellen bleiben derzeit im technischen Bereich/ Produktion aus Mangel an geeigneten Bewerbern unbesetzt.

EY, Mittelstandsbarometer 2017, Januar 2017
http://www.ey.com/de/de/newsroom/news-releases/ey-20170126-fachkraftemangel-im-mittelstand-spitzt-sich-zu

http://www.ey.com/Publication/vwLUAssets/ey-mittelstandsbarometer-januar-2017/$FILE/ey-mittelstandsbarometer-januar-2017.pdf




Attraktivität des Pflegeberufs


Aufgrund der ungünstigen Lohnbedingungen werden etwa 4 % der Beschäftigten im Pflege- und Gesundheitsbereich ihren erlernten Beruf aufgeben.

BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen (QuBe-Projekt) „Pflegeberufe“, Februar 2017 https://www.bibb.de/de/pressemitteilung_59117.php
https://www.bibb.de/veroeffentlichungen/de/bwp/show/id/8233




Arbeit in Teilzeit


2 von 3 Müttern arbeiten in Teilzeit.

69,5 % der Frauen sind erwerbtätig. Vor 15 Jahren waren es noch 58,1%.

22,6 % tragen Mütter zum Haushaltseinkommen der Familie bei.

OECD, Dare to Share, Februar 2017
http://www.sueddeutsche.de/karriere/oecd-studie-deutschland-haengt-an-traditionellem-familienmodell-1.3387153




ArbeitnehmerInnen und Unternehmenskultur


Zwei Aspekte sind ArbeitnehmerInnen der Generation X, Generation Y und Generation Z und damit den unter 50jährigen bei der Unternehmenskultur besonders wichtig: Die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln sowie die Förderung von Eigeninitiative.

Universum, Brave new workplace, Februar 2017
https://www.springerprofessional.de/personalentwicklung/recruiting/was-generation-x-y-und-z-vom-job-erwarten/12071166

http://universumglobal.com/genxyz/

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Weltkindertag: Kinderleichtes Familienbewusstsein?


Zeit für Beruf und Zeit fürs Kind finden
(©berufundfamilie Service GmbH, Marcel Coker)
Heute ist Weltkindertag. Unter dem Motto „Kindern ein Zuhause geben“ rufen die Initiatoren in Deutschland, das Kinderhilfswerk und UNICEF Deutschland, dazu auf, die In­te­ressen, Rechte und Bedürfnisse von Kin­dern in das Zentrum von Politik und Gesellschaft zu stellen.

Die Interessen von Beschäftigten mit Kindern unterstützt die berufundfamilie seit ihrer Gründung im Jahr 1998, indem sie Arbeitgeber bei der (Weiter-)Entwicklung einer familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik berät. Auch wenn „Kinderbetreuung“ nicht das allein bestimmende Thema in der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben ist, so verliert es auch nicht an Aktualität. Insbesondere mit dem Blick auf die steigende Geburtenrate – zumindest ist der alljährliche Rückgang der Geburtenraten nach 35 Jahren erstmals gestoppt – dürften sich Arbeitgeber wieder verstärkt fragen: „Wie können wir Beschäftigte mit Kindern unterstützen und so Fachkräfte an uns binden?“

Die insgesamt über 1.600 Arbeitgeber, die bis heute das audit berufundfamilie bzw. audit familiengerechte hochschule erfolgreich durchlaufen haben, zeigen, wie kreativ sich diese Fragen beantworten lassen. Die familienbewussten Angebote gehen dabei über die probaten Lösungen wie Arbeitszeitkonten, Teilzeitmodelle und Freistellungen und Rücksichtnahme auf Termine in der Familie weit hinaus.

Systematisch vorgehen, kreativ bleiben

Für Beschäftigte, die einer Bürotätigkeit nachgehen, bietet sich als Notfalllösung bei einigen Arbeitgebern zum Beispiel das Eltern-Kind-Arbeitszimmer. Manche Unternehmen laden sogar zu „Vater-Kind-Wochenenden“ ein, die als Teil des Weiterbildungsprogramms extern begleitet werden.

Apropos „Väter“: Infopakete können werdenden Väter als Orientierungshilfe zu familienbewussten Angeboten und Regelungen im Betrieb dienen – etwa, wenn Sonderurlaub für die Geburt und eine finanzielle Geburtsbeihilfe gewährt wird.

Aber warum nicht auch „Die Mutter des Monats“ küren und damit eine Mitarbeiterin und ihr Engagement in Beruf und Familie ehren?

Frauen und auch Männer erwerben in ihrer Funktion als Mütter bzw. Väter Fähigkeiten, die sich auch im Unternehmen einbringen lassen. Arbeitgeber können diese beruflich relevanten „Elternkompetenzen“ nutzen und im Rahmen von Seminaren für beschäftigte Eltern stärken. So können Zeitmanagement, Verhandlungsfähigkeit und Durchsetzungsvermögen gezielt weiterentwickelt werden.

Beschäftigte, die in Elternzeit gehen, an den Betrieb zu binden, ist oft eine besondere Herausforderung. Angebote wie Möglichkeiten des Qualifikationserhalts während der Auszeit vom Betrieb können sehr zielführend sein. Und auch der fortlaufende Informationsfluss in Form von Übersendung von Rundschreiben, Einladung zu Informations- und Fachveranstaltungen sowie internen Schulungen tragen zur fortlaufenden Identifikation mit dem Arbeitgeber bei. Der Wiedereinstieg wird so erleichtert.

Also: Kinder, das wird schon! Familienbewusste Maßnahmen, die sich an Beschäftigte mit Kindern richten, müssen allerdings systematisch geplant sein. Das audit berufundfamilie bzw. audit familiengerechte hochschule hilft dabei.