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Donnerstag, 30. November 2017

Vereinbarkeit in Zahlen – Attraktive Arbeitgeber?


Vereinbarkeit und Arbeitswelt: Aktuelle Zahlen und Stichwörter (©berufundfamilie Service GmbH)


Worauf die Generation Y bei der Arbeitgeberwahl achtet

 88 % der Generation Y interessiert sich bei der Wahl des Arbeitgebers für  Informationen zu Gehältern und Arbeitnehmervorteilen.

56 % der Befragten erwarten einen glaubwürdigen Online-Auftritt des Unternehmens.
  
Absolventa/ trendence, GenY-Barometer, Oktober 2017: 


Mütter gründen wegen ihrer Familie

72 % der Gründerinnen mit Kindern haben sich selbstständig gemacht, um Beruf und Familie besser vereinbaren zu können.

Gut 40 % der weiblichen Gründer sind Mütter. 

kfW, Gründen mit Kindern: Mompreneurs bringen Familie und Beruf unter einen Hut, Oktober 2017 

 
Zu erschöpft für das Privatleben

41 % der Beschäftigten sind nach der Arbeit sehr häufig oder oft zu erschöpft, um sich noch um private oder familiäre Angelegenheiten zu kümmern.

Je besser die Qualität der Arbeitsbedingungen desto leichter fällt den Befragten die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.

DGB, DGB-Index: Report 2017 – Schwerpunkt ‚Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben‘, November 2017  


Beschäftigte wünschen sich Weiterbildungen zu Digitalthemen

59 % der Beschäftigten sagen, ihr Arbeitgeber biete keine Weiterbildungen zu Digitalthemen an.
Und dass obwohl 39 % erklären, ihr Arbeitgeber setze vermehrt auf neue, digitale Technologien.

 

Bitkom, Arbeit und Qualifizierung in der digitalen Welt, November 2017 

https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Berufstaetige-sehen-sich-nicht-fuer-digitale-Arbeitswelt-geruestet.html



Familie ist Umzugsgrund Nr. 2

56 % der Deutschen geben als Umzugsgrund die Familie an. 

 

Umzugsauktion.de (Immowelt AG), Umzugsgründe, November 2017

https://www.presseportal.de/pm/66690/3762918



Deutsches Gender-Pay-Gap im europäischen Vergleich sehr hoch

Mit 22 % Gehaltsunterschied zwischen Frauen und Männern liegt Deutschland im europäischen Vergleich auf Platz 26 von 28. 

EU-Kommission, Gender Pay Gap, November 2017


Relevanz familienbewusster Personalpolitik steigt

72 % der Arbeitgeber halten es für wichtig, Mitarbeitern für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf entgegenzukommen.

MKFFI NRW/ prognos, Fachkräftesicherung durch eine familienbewusste Personalpolitik in Nordrhein-Westfalen, November 2017
                                 

Geschlechterstereotype schrecken Bewerberinnen ab

Für männliche Absolventen macht es dabei keinen Unterschied, ob das familienfreundliche Angebot mit einer Frau oder einem Mann präsentiert wird. 
Weibliche Absolventen zeigen jedoch ein höheres Interesse an einer Bewerbung, wenn das Thema mit einem Mann beworben wird.

Hochschule Ostwestfalen-Lippe / Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Bewerber und Geschlechterstereotype, November 2017

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Vereinbarkeit in Zahlen – Heute: In Sachen „F“

Vereinbarkeit und Arbeitswelt: Aktuelle Zahlen und Stichwörter (©berufundfamilie Service GmbH)

Firmen befürworten vereinbarkeitsbewusste Personalpolitik


8 von 10 Unternehmen bewerten eine vereinbarkeitsbewusste Personalpolitik als wichtig.
BMFSFJ, Familienreport 2017,  September 2017
https://www.bmfsfj.de/blob/119524/f51728a14e3c91c3d8ea657bb01bbab0/familienreport-2017-data.pdf

 

Freie Zeit durch Homeoffice 

 

4,4 Stunden spart ein Beschäftigter im Durchschnitt pro Woche, wenn er mobile Arbeitsformen nutzt.

80 % der zusätzlichen freien Zeit setzen die Beschäftigten für ihre Familie ein.

BMFSFJ: Digitalisierung – Chancen und Herausforderungen für die partnerschaftliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf, 2015

In: BMFSFJ, Digitale Vereinbarkeit (Toolbox), September 2017



Fachkräftemangel verschärft sich


bis 2030 fehlen 3,0 Mio. Facharbeiter, Techniker, Forscher und medizinischen Fachkräfte.

bis 2040 fehlen sogar 3,3 Mio. Fachkräfte.

prognos, Fachkräftesituation, August 2017   



Fehlbesetzung der Führungskräfte


2/3 der Führungskräfte sind schlecht oder nur mittelmäßig eingesetzt.

IUBH, Fehlbesetzung Führungskräfte, Mai 2017




Familienfreundliche Unternehmenskultur 


44 % der Unternehmen schätzen ihre Unternehmenskultur als sehr familienfreundlich ein.

Nur 24 % der Beschäftigten (24 %) teilt diese Ansicht.

BMFSFJ/ Roland Berger, Familienfreundliche Unternehmenskultur, August 2017



Führungskräfte und Überstunden


Nur 2 % der Vollzeiterwerbstätigen zwischen 15 und 24 Jahren arbeitet mehr als 48 Stunden.

14 % der Beschäftigten im Alter von 55 bis 64 Jahren arbeitet mehr als 48 Stunden die Woche. Grund ist der höhere Anteil an Führungskräften in den höheren Altersgruppenangegeben.

Statistisches Bundesamt, „Qualität der Arbeit – Geld verdienen und was sonst noch zählt“,  September 2017