Posts mit dem Label Zertifikatsverleihung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Zertifikatsverleihung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 22. November 2016

Zertifikatsverleihung in Wien 2016: audit berufundfamilie – auch in Österreich eine Erfolgsgeschichte!



86 Arbeitgeber und Hochschulen für ihr Familienbewusstsein in Österreich ausgezeichnet (©Harald Schlossko)

Am 15. Oktober 2016 überreichte Dr. Sophie Karmasin, Österreichs Bundesministerin für Familien und Jugend, in einer feierlichen Zertifikatsverleihung 86 österreichischen Arbeitgebern das Zertifikat zum Audit berufundfamilie bzw. Audit hochschuleundfamilie.[1] 79 Unternehmen, drei Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen sowie vier Hochschulen erhielten für den stetigen Ausbau ihres familienbewussten Angebots das in Österreich anerkannte Gütezeichen. Bei den Unternehmen reicht die Bandbreite vom Frisörbetrieb über Banken bis hin zu großen Technologieunternehmen.

Im Rahmen der europaweiten Marke „audit workandfamily“ übernimmt in Österreich die Familie und Beruf Management GmbH, als Lizenznehmerin der berufundfamilie Service GmbH, die Erteilung der Zertifikate zum Audit berufundfamilie.

Vorteile im Wettbewerb um die besten Köpfe

Dr. Sophie Karmasin, Österreichs Bundesministerin für
Familien und Jugend (©berufundfamilie Service GmbH)
Demografische Veränderungen und daraus resultierender Fachkräftemangel stellt auch Österreichs Arbeitgeber vor große Herausforderungen. Im Wettbewerb um qualifizierte Beschäftigte haben familienbewusste Arbeitgeber entscheidende Vorteile, das haben auch viele österreichische Arbeitgeber erkannt und sich mit dem Audit berufundfamilie auf den Weg zu einer familienbewussteren Unternehmenskultur gemacht, wie Familienministerin Karmasin betonte: „Es freut mich, dass sich immer mehr Arbeitgeber für den familienfreundlichen Weg entscheiden und auch dabei bleiben. Sie alle haben erkannt, dass Familienfreundlichkeit ein wesentlicher Faktor im Wettbewerb um die besten Köpfe ist, und viele nachhaltige Vorteile bringt.“[2]

Mitwirkung der Beschäftigten maßgeblich

Familienbewusste Führung, flexible Arbeitszeiten, Väterkarenz (Elternzeit für Väter), das sind nur einige der vielen Maßnahmen, die Unternehmen auch in Österreich ergreifen, um sich als zukunftsfähiger Arbeitgeber aufzustellen. Die Maßnahmen entstanden unter aktiver Mitwirkung aller Beteiligten: „Wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Entwicklung der familienfreundlichen Maßnahmen beteiligt sind, wird nur umgesetzt, was auch wirklich gebraucht wird. Fehlinvestitionen können so weitgehend vermieden und die Angebote bedarfsgerecht angepasst werden“, so Bundesministerin Karmasin.[3]
Einer der diesjährigen 86 ausgezeichneten Arbeitgeber:
die dm drogerie markt GmbH
(©berufundfamilie Service GmbH)

Insgesamt 427 Klein-, Mittel- und Großbetriebe sowie Hochschulen haben bereits am Audit teilgenommen. Damit können derzeit 290.000 Beschäftigte und rund 166.000 Studierende von den familienbewussten Angeboten profitieren.










Das Video zur Veranstaltung ist abrufbar unter: http://www.familieundberuf.at/leistungen/massgeschneiderte-audits/audit-berufundfamilie/zertifikatsverleihungen/



1 Die Schreibweise weicht von der in Deutschland verwendeten Schreibweise (audit berufundfamilie…) ab.

2,3 Pressemitteilung „Staatliches Gütezeichen für mehr Familienfreundlichkeit an 86 Arbeitgeber, Hochschulen sowie Gesundheits- und Pflegeinstitutionen verliehen“, 15.11.2016, http://www.familieundberuf.at/presse/newsarchiv/detail/article/staatliches-guetezeichen-fuer-mehr-familienfreundlichkeit-an-86-arbeitgeber-hochschulen-sowie-gesun/


Montag, 27. Juni 2016

Von Fußball, Facebook und Fachkräftemangel: Arbeitgeber sagen, was läuft





Wenn eine Veranstaltung während der Fußball-Europameisterschaft stattfindet, darf man, nein, man muss den runden Ball ins Spiel bringen.

Und weil es so einen Spaß macht, in Sachen Fußball in Mutmaßungen und Prophezeiungen einzusteigen, haben wir die Gäste der Zertifikatsverleihung zum audit berufundfamilie und audit familiengerechte hochschule (am 23. Juni 2016 in Berlin) gefragt: Wer holt den Cup nach Hause? Das Ergebnis konnten wir direkt sehen – dank des FragOmats. Der FragOmat ist ein System, mit dem ein Meinungsbild im Handumdrehen erstellt werden kann. Die INOSOFT AG, die seit 2002 mit dem Zertifikat zum audit berufundfamilie ausgezeichnet ist, hat die Software zur Verfügung gestellt (http://info.fragomat.com). Die Gäste brauchten nur ihr Smartphone zu zücken und nach einer Einwahl ins FragOmat-System per Tastendruck ihr Voting abgeben.


Und Fußball-Europameister wird.... Unser Geschäftsführer Oliver Schmitz und Moderator Alexander Siemon (N24) während der ersten FragOmat-Runde auf der Zertifikatsverleihung zum audit berufundfamilie
 (©berufundfamilie Service GmbH, Thomas Ruddies/ Andreas Lemke)

Und wer wird nun nach Meinung der rund 200 Abstimmenden Fußball-Europameister? Wenn es nach 60 Prozent der Gästen geht, Deutschland!



2/3 der Arbeitgeber im Social Web aktiv

Aber das ist nicht alles, was wir gerne von den Vertretern von Unternehmen, Institutionen und Hochschulen sowie aus Politik und Verbänden wissen wollten. Uns interessierte auch, wie diese in den sozialen Medien aufgestellt sind. Denn auch wir sind seit neuestem mit Blog, bei Twitter und Co. aktiv. Fast zwei Drittel der Gäste gab an, im Social Web präsent zu sein. Knapp 35 % verfügen über einen Facebook-Account. 18 % sind bei Xing zu finden.



Zukunftsthemen Digitalisierung und alternde Belegschaft

Arbeitgeber beim Voting auf der Zertifikatsverleihung zum
audit berufundfamilie  (©berufundfamilie Service GmbH,
Thomas Ruddies/ Andreas Lemke)
Da wir schon so viele Arbeitgeber beisammen hatten, haben wir die Gelegenheit genutzt und nach den größten Einflussfaktoren für die zukünftige Arbeit gefragt. Unsere Frage lautete konkret: Was wird die Arbeitswelt in Ihrem Unternehmen prägen?

Für 38 % wird die Digitalisierung das bestimmende Thema sein, 32 % sehen die alternde Belegschaft als essentiell an. Bei 1/5 ist allgemein der Fachkräftemangel der zukünftig prägende Aspekt der Arbeitswelt.




Informationen zur Zertifikatsverleihung zum audit berufundfamilie finden Sie unter: http://www.berufundfamilie.de/informationen-fuer/presse.

Freitag, 24. Juni 2016

Vereinbarkeit braucht Veränderung: Statements zur familienbewussten Personalpolitik



Wie wichtig ist es aus politischer Sicht, dass Arbeitgeber die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben unterstützen? Was bringt eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik Arbeitgebern? Inwieweit ist das strategische Managementinstrument audit berufundfamilie geeignet, sie darin nachhaltig zu unterstützen?

Dazu äußerten sich Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig, Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, und unser Geschäftsführer Oliver Schmitz – im Rahmen der 18. Zertifikatsverleihung zum audit berufundfamilie bzw. audit familiengerechte hochschule, bei der rund 300 Arbeitgeber für ihr familienbewusstes Engagement ausgezeichnet wurden.

Bundesfamilieministerin Manuela Schwesig auf der 18. Zertifikatsverleihung 
zum audit berufundfamilie  (©berufundfamilie Service GmbH, Thomas Ruddies)
 
Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: „Natürlich ist die Entscheidung, Kinder zu bekommen, Privatsache. Doch beim Thema Vereinbarkeit dürfen die Familien nicht alleine gelassen werden. Politik und auch die Wirtschaft haben hier eine gemeinsame Verantwortung: Sie müssen gute Rahmenbedingungen schaffen und Familien unterstützen. Ich gratuliere den anwesenden engagierten Arbeitgebern, die ihren Angestellten in Lebensphasen, in denen sie anderweitig gefordert sind, die notwendige Flexibilität einräumen, um beruflich eine Zeitlang kürzer treten zu können, ohne dadurch Nachteile zu haben.“

PStS Iris Gleicke über Fachkräftebindung durch
Familienbewusstsein  (©berufundfamilie Service GmbH,
Thomas Ruddies)
Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie: „Familienfreundlichkeit sollte heutzutage für alle Unternehmen eine Selbstverständlichkeit sein. Die heute ausgezeichneten Unternehmen haben tatkräftig unter Beweis gestellt, dass sie sich diesem Ziel verpflichtet fühlen. Wer die vorhandenen Gestaltungsmöglichkeiten ausschöpft, hat die Nase auch dann vorn, wenn es darum geht, talentierte und motivierte Fachkräfte zu finden und an das Unternehmen zu binden – da bin ich mir sicher.“


Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH (links), mit
Moderator Alexander Siemon  (©berufundfamilie Service GmbH, Thomas Ruddies)
Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH: „Das Zertifikat ist nicht nur der Nachweis für das Engagement des Arbeitgebers, eine familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik zu etablieren. Das Zertifikat belegt auch, dass der Arbeitgeber diese an sich verändernde Rahmenbedingungen anpassen kann – sei es aufgrund externer Faktoren, wie neue gesetzliche Regelungen, oder hinsichtlich interner Entwicklungen. Als „Entwicklungsaudit“ angelegt, fängt das audit schließlich einen strukturellen Organisationswandel genauso auf wie personelle Umwälzungen, zu denen veränderte Altersstrukturen oder wechselnde Lebensentwürfe der Beschäftigten zählen können. Eine gelingende Vereinbarkeit greift Veränderungen auf. Und: Sie braucht auch selbst Veränderung, um erfolgreich zu bleiben.“