Posts mit dem Label familienbewusst werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label familienbewusst werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Ende der Sommerzeit – 1 Stunde mehr für die Vereinbarkeit

Wer hat an der Uhr gedreht? Zeitumstellung bringt eine Stunde mehr für die Vereinbarkeit (©Death to Stock)

Die Zeitumstellung ist wie Weihnachten. Na ja, zumindest wissen wir (seit 1980), dass sie jedes Jahr ansteht (und das zu zwei festen Terminen) – und doch sind wir jedes Mal überrascht oder gar überfordert.

Am 29. Oktober erwischt es uns in diesem Jahr – und manche Erwerbstätige eiskalt: Es wird oft geunkt, dass die Zeitumstellung, die als Energiesparmaßnahme gedacht war, zweimal jährlich lediglich die Energien vieler Mitmenschen frisst. Der Bio-Rhythmus gerät bei der Umstellung von der Sommer- auf die Winterzeit durcheinander, verstärkt aber im März, wenn die Umstellung auf die Sommerzeit uns eine Stunde raubt: 32 % der Frauen und 23 % der Männer klagen (ebenfalls der DAK-Studie zufolge) über Probleme mit der Zeitumstellung – darunter Müdigkeit, Einschlafprobleme und schlechtere Konzentration. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov hingegen sagten 55 % der Deutschen, dass sie den fehlenden Schlaf bei der Umstellung von der Winter- auf die Sommerzeit, die als besonders problematisch gilt, nicht gemerkt hätten. Nur 39 % hätten die Stunde weniger hingegen gespürt.

Nun denn, bzgl. der Befindlichkeiten wird man sich – wie bei der Frage nach der Sinnhaftigkeit der Zeitumstellung – wohl nie wirklich einig werden. Wobei: Eine kräftige Mehrheit von 74 % der Deutschen hält die Zeitumstellung für überflüssig (Vgl. https://www.merkur.de/welt/zeitumstellung-2017-winterzeit-wann-uhren-umgestellt-zr-6829240.html).

Wenn der Tag 25 Stunden hat


Für Arbeitnehmer*innen und Arbeitgeber gilt jedenfalls: Nehmen Sie’s sportlich. Bereiten Sie sich einfach auf das Unvermeidliche vor. Und Personaler können die aktuell anstehende Zeitumstellung sogar für ihre Kommunikation rund um die familien- und lebensphasenbewusste Ausrichtung nutzen – unter dem Motto „1 Stunde mehr für Ihr Privatleben“.

„Wie nutzen Sie die zusätzliche Stunde?“ – diese Frage könnte z. B. Kern einer kurzen Intranet-Umfrage unter dem Vereinbarkeitsdach sein.

Oder wie wäre es, das Gesprächsthema Zeitumstellung für ein kleines Gewinnspiel aufzubereiten? Hier die Fragenvorschläge:
  • An welchem Tag findet die Umstellung von der Sommer- auf die Winterzeit statt?
    • Am letzten Sonntag im Oktober 
  • Um wieviel Uhr wird auf die Winterzeit umgestellt?
    • Um 3:00 Uhr 
  • Wird die Uhr vor- oder zurückgestellt?
    • Die Uhr wird um eine Stunde zurückgestellt.
  • Wie wird die doppelt vorhandene Stunde von 2 Uhr bis 3 Uhr bezeichnet?
    • 2A und 2B
  • Wie werden die Tage, an denen die Umstellung von Normalzeit (Winterzeit) auf Sommerzeit bzw. wieder zurück erfolgt, genannt?
    • Umschalttage
Oder prämieren Sie die beste Eselsbrücke. Für alle, die sich einfach nicht merken können, in welche Richtung die Uhr zu drehen ist, hier schon mal Beispiele:
  • Spring forward, fall back.
  • Im Frühjahr kommen die Gartenmöbel VORS Haus und im Herbst wieder ZURÜCK ins Haus.
  • Im Sommer zeigt das Thermometer PLUS und im Winter MINUS. Zeitumstellung ist wie alles im Leben. Man muss immer erst etwas geben, bevor man etwas zurückbekommt.

Mittwoch, 13. September 2017

Wie überbrücken berufstätige Eltern und Alleinerziehende eigentlich mindestens zehn Wochen Ferien?


Beitrag
Iris Schäfer
Referentin im Fachbereich Beruf und Familie/ Gesundheit
Debeka

Beschäftigte Kinder, entspannte Eltern – das Ferienprogramm bei der Debeka macht’s möglich (©Debeka)

Schule aus, wir geh‘n nach Haus: Als Kinder haben wir uns doch alle auf Ferien gefreut. Damals waren wir noch jung und wussten gar nicht, in welche Bredouille die freien Tage unsere arbeitenden Eltern gebracht haben. Denn wer kann schon mindestens zehn Wochen Ferien plus bewegliche Ferientage abdecken? Selbst wenn Oma und Opa, Freunde und Paten eingespannt werden, wird es eng. Und nicht alle Berufstätigen sind so vernetzt, dass sie die Zeit problemlos überbrücken können.

Das Zauberwort heißt Ferienfreizeit. Und weil die Mitarbeiter auch immer wieder nachfragen, hat die Debeka über die Jahre zusammen mit ihren Kooperationspartnern ein paar spannende Programme ins Leben gerufen.

Langjährig familienbewusst – in finanzieller und sozialer Hinsicht

Kurzer Exkurs, falls Sie nicht wissen, wer wir eigentlich sind. Die Debeka ist ein Versicherungsunternehmen mit langer Tradition, klaren Werten und Kultur. Uns gibt es seit 1905 und von einer ursprünglichen Krankenversicherung von Beamten für Beamte haben wir uns zu einem Versicherer mit Bausparkasse für private Haushalte und mittelständische Unternehmen entwickelt. Wir beschäftigen bundesweit 16.000 Mitarbeiter an insgesamt 4.500 Orten. Für unsere Kunden und Mitglieder sind wir gut verwurzelt, über sieben Millionen Menschen vertrauen der Debeka. Und unsere Mitarbeiter vertrauen uns auch. Sie sind der Ansporn, das Arbeitsleben familienbewusst zu gestalten. Und das nicht nur mit finanziellen Aspekten, sondern besonders mit sozialen. 2007 wurde unsere Hauptverwaltung in Koblenz erstmals nach dem audit berufundfamilie zertifiziert. Inzwischen haben wir das Zertifikat zum vierten Mal erhalten.

Herbstferienzeit bei der Debeka (©Debeka)

Abwechslungs- und hilfreiches Ferienprogramm


Ob Technikcamps in den Sommerferien, bei denen die Kinder spielerisch mit Fischertechnik und Lego den Grundaufbau und die Funktionsweise von Maschinen, Flugzeugen und Hubschraubern erlernen, oder auf den „Spuren der Römer“ in den Herbstferien wandeln, wir bieten Betreuungsmaßnahmen in den Ferien für die Kinder unserer Mitarbeiter an. Und die Programme laufen so gut, dass wir nach einer erfolgreichen Pilot-Aktion im Januar 2017 aktuell in der Planung einer weiteren Ferienbetreuung in den Winterferien 2018 sind. 

Zugegeben, auf zehn Wochen kommen wir nicht ganz, aber wir können damit unseren Kollegen das Familienmanagement ein bisschen erleichtern. Wie sagte eine Kollegin neulich zu mir: „Dank des Betreuungsprogramms sehe ich den Ferien fast genau so entspannt entgegen wie meine Tochter.“ Allein dafür lohnt es sich dranzubleiben.